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Ratgeber Atopische Dermatitis

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    12. November 2020
    Heide Liebmann lässt ihr Leben nicht von ihren Allergien und ihrer Neurodermitiserkrankung bestimmen. Sie erfüllt sich beruflich und privat ihre Träume.
      
    05. August 2020
    Durch den Juckreiz bei Neurodermitis kann es zu kleinen Wunden kommen, die im schlimmsten Fall zu bakteriellen Infektionen führen können.
      
    09. September 2019
    Menschen mit Neurodermitis sollten darauf achten, beim Sonnenschutz eine Creme zu verwenden, die auf ihren Hauttyp abgestimmt ist.
      
    15. April 2019
    Neben einer gewissenhaften Durchführung der Basistherapie in Form von Cremes und Salben kann das Kühlen der Haut eine Linderung bei Juckreiz bringen.
      
    04. April 2019
    Damit Kinder bereits frühzeitig lernen, mit ihrer Erkrankung zurecht zu kommen, kann sich eine Rehabilitation anbieten.
      
    Therapie Atopische Dermatitis

    Die atopische Dermatitis kann nach aktuellem Stand der Forschung nicht vollständig geheilt werden. Allerdings kann man Ekzeme abheilen lassen und versuchen, einem erneuten Krankheitsschub vorzubeugen. Die Ekzeme behandelt man i. d. R. mit Kortison. Es gibt kortisonhaltige Cremes, Tabletten und Injektionen. Letztere werden bei Kindern meist vermieden. Bei aufgekratzten Hautpartien oder im Gesichts- und Dekolletébereich genügen Cremes mit geringeren Konzentrationen. Es gibt auch antientzündliche Präparate und Medikamente gegen den Juckreiz. Wichtig ist eine Hautpflege. Auch sollte man bestimmte Auslöser der atopischen Dermatitis (Allergene) vermeiden. Der Patient sollte über seine Erkrankung gut informiert sein.

    Wer von einer atopischen Dermatitis betroffen ist, kann unter seiner Erkrankung leiden. Die Hautveränderungen, das permanente Jucken und Kratzen können den Patienten psychisch schwer belasten. Angst, Stress und psychische Verstimmung können einen Ausbruch der Krankheit fördern. Nicht alle Menschen reagieren mit Verständnis und Mitgefühl auf die Hautveränderungen anderer. Es gibt einige Tipps, die bei atopischer Dermatitis helfen. Eine längere Stillzeit ist für die Kinder häufig von Vorteil. Baden trocknet die Haut stärker aus, daher ist duschen meist schonender.

    Zur Entstehung einer atopischen Dermatitis führen mehrere Ursachen. Eine große Rolle spielt die Vererbung. Ist ein Elternteil an atopischer Dermatitis erkrankt, steigt die Wahrscheinlichkeit für die Kinder, ebenfalls zu erkranken. Sind beide Elternteile betroffen, liegt die Wahrscheinlichkeit höher. Die erbliche Vorbelastung führt zu einer Anfälligkeit, noch nicht zu einem Ausbruch der atopischen Dermatitis.

    Die Barrierefunktion der Haut ist bei Patienten mit dieser Hautkrankheit gestört. Die eigene Schweißabsonderung kann Entzündungen und Jucken nach sich ziehen. Die Haut trocknet leichter aus und ist anfälliger. Substanzen aus der Umwelt, Allergene, spielen auch eine Rolle. Es kommt zu einer allergischen Reaktion, z. B. auf Staub, Tierhaare oder Nahrungsmittel.