Informationen für Betroffene und Angehörige

Ratgeber Atopische Dermatitis

Informationen für Betroffene und Angehörige
 
 
Atopische Dermatitis

Links zu atopischer Dermatitis

Arbeitsgemeinschaft Allergiekrankes Kind (AAK) e. V.
www.aak.de

Deutscher Allergie- und Asthmabund (DAAB) e. V.
www.daab.de

Bundesverband Neurodermitis e. V. – Selbsthilfeorganisation für Neurodermitis, Asthma, Allergie, Psoriasis, Urtikara und Vitiligo
www.neurodermitis.net

Deutscher Neurodermitisbund (DNB)
www.neurodermitis-bund.de

Arbeitsgemeinschaft Neurodermitisschulung e. V.
www.neurodermitisschulung.de

28. Juli 2021
Allergien begünstigen die Hauterkrankung Neurodermitis, daher müssen diese Patienten besonders gut auf ihr Allergieverhalten achten.
  
27. Juli 2021
Um sowohl Kinder, als auch Erwachsene mir der Krankheit Neurodermitis vertraut zu machen, werden Neurodermitisschulungen angeboten.
  
02. Juli 2021
Bei Neurodermitiserkrankten kann es helfen bestimmte Lebensmittel zu vermeiden, um so Linderung zu schaffen.
  
02. Juli 2021
Ein Neurodermitiker muss oft auf die Auswahl sehr achten. Denn nicht jedes Material ist mit der Krankheit verträglich.
  
02. Juli 2021
Oft wird eine Rehabilitationsmaßnahme bei einer starken Neurodermitis Erkrankung empfohlen. Besonders geeignet ist das Klima an der See.
  

Zur Entstehung einer atopischen Dermatitis führen mehrere Ursachen. Eine große Rolle spielt die Vererbung. Ist ein Elternteil an atopischer Dermatitis erkrankt, steigt die Wahrscheinlichkeit für die Kinder, ebenfalls zu erkranken. Sind beide Elternteile betroffen, liegt die Wahrscheinlichkeit höher. Die erbliche Vorbelastung führt zu einer Anfälligkeit, noch nicht zu einem Ausbruch der atopischen Dermatitis.

Die Barrierefunktion der Haut ist bei Patienten mit dieser Hautkrankheit gestört. Die eigene Schweißabsonderung kann Entzündungen und Jucken nach sich ziehen. Die Haut trocknet leichter aus und ist anfälliger. Substanzen aus der Umwelt, Allergene, spielen auch eine Rolle. Es kommt zu einer allergischen Reaktion, z. B. auf Staub, Tierhaare oder Nahrungsmittel.

Therapie Atopische Dermatitis

Die atopische Dermatitis kann nach aktuellem Stand der Forschung nicht vollständig geheilt werden. Allerdings kann man Ekzeme abheilen lassen und versuchen, einem erneuten Krankheitsschub vorzubeugen. Die Ekzeme behandelt man i. d. R. mit Kortison. Es gibt kortisonhaltige Cremes, Tabletten und Injektionen. Letztere werden bei Kindern meist vermieden. Bei aufgekratzten Hautpartien oder im Gesichts- und Dekolletébereich genügen Cremes mit geringeren Konzentrationen. Es gibt auch antientzündliche Präparate und Medikamente gegen den Juckreiz. Wichtig ist eine Hautpflege. Auch sollte man bestimmte Auslöser der atopischen Dermatitis (Allergene) vermeiden. Der Patient sollte über seine Erkrankung gut informiert sein.

Die atopische Dermatitis wurde früher Neurodermitis genannt. Es handelt sich um chronische, nicht ansteckende Entzündungen auf der Haut. Es treten meist juckende Rötungen (Ekzeme) auf. Die Krankheit ereignet sich oft in Schüben, kehrt also nach ihrem Abklingen immer wieder. Die atopische Dermatitis gehört zu den atopischen Erkrankungen, ebenso wie Heuschnupfen, allergischer Schnupfen, allergisches Asthma und Entzündungen der Bindehäute. Die Zahl der an atopischer Dermatitis erkrankten Menschen nimmt in den letzen Jahren zu. Der frühere Begriff Neurodermitis zeigt an, dass man glaubte, es handele sich um eine Entzündung der Nerven. Dies ist aber nicht der Fall. Vielmehr ist die atopische Dermatitis eine überempfindliche Reaktion auf eigentlich harmlose Stoffe aus der Umwelt.