Informationen für Betroffene und Angehörige

Ratgeber Atopische Dermatitis

Informationen für Betroffene und Angehörige
 
 
Atopische Dermatitis

Links zu atopischer Dermatitis

Arbeitsgemeinschaft Allergiekrankes Kind (AAK) e. V.
www.aak.de

Deutscher Allergie- und Asthmabund (DAAB) e. V.
www.daab.de

Bundesverband Neurodermitis e. V. – Selbsthilfeorganisation für Neurodermitis, Asthma, Allergie, Psoriasis, Urtikara und Vitiligo
www.neurodermitis.net

Deutscher Neurodermitisbund (DNB)
www.neurodermitis-bund.de

Arbeitsgemeinschaft Neurodermitisschulung e. V.
www.neurodermitisschulung.de

15. März 2018
Wenn Babys ein erhöhtes Risiko für Neurodermitis haben, sollte von Beginn an auf eine Hautpflege geachtet werden, die frei von Duftstoffen ist.
  
06. Februar 2018
Während einer Rehabiliation können sowohl die Kinder als auch die Eltern die richtige Durchführung der Basispflege erlernen.
  
15. Januar 2018
Eine wichtige Rolle bei der Therapie von Neurodermitis spielt die tägliche Hautpflege. Darüber hinaus kann auch die Einnahme von Medikamenten notwendig sein.
  
06. Oktober 2017
Eine gesunde Darmflora kann unter Umständen dazu beitragen, der Entstehung von Neurodermitis vorzubeugen.
  
26. September 2017
Menschen mit Neurodermitis sollten beim Sonnenschutz darauf achten, Cremes ohne Duft- und Konservierungsstoffe zu verwenden.
  

Zur Entstehung einer atopischen Dermatitis führen mehrere Ursachen. Eine große Rolle spielt die Vererbung. Ist ein Elternteil an atopischer Dermatitis erkrankt, steigt die Wahrscheinlichkeit für die Kinder, ebenfalls zu erkranken. Sind beide Elternteile betroffen, liegt die Wahrscheinlichkeit höher. Die erbliche Vorbelastung führt zu einer Anfälligkeit, noch nicht zu einem Ausbruch der atopischen Dermatitis.

Die Barrierefunktion der Haut ist bei Patienten mit dieser Hautkrankheit gestört. Die eigene Schweißabsonderung kann Entzündungen und Jucken nach sich ziehen. Die Haut trocknet leichter aus und ist anfälliger. Substanzen aus der Umwelt, Allergene, spielen auch eine Rolle. Es kommt zu einer allergischen Reaktion, z. B. auf Staub, Tierhaare oder Nahrungsmittel.

Die atopische Dermatitis wurde früher Neurodermitis genannt. Es handelt sich um chronische, nicht ansteckende Entzündungen auf der Haut. Es treten meist juckende Rötungen (Ekzeme) auf. Die Krankheit ereignet sich oft in Schüben, kehrt also nach ihrem Abklingen immer wieder. Die atopische Dermatitis gehört zu den atopischen Erkrankungen, ebenso wie Heuschnupfen, allergischer Schnupfen, allergisches Asthma und Entzündungen der Bindehäute. Die Zahl der an atopischer Dermatitis erkrankten Menschen nimmt in den letzen Jahren zu. Der frühere Begriff Neurodermitis zeigt an, dass man glaubte, es handele sich um eine Entzündung der Nerven. Dies ist aber nicht der Fall. Vielmehr ist die atopische Dermatitis eine überempfindliche Reaktion auf eigentlich harmlose Stoffe aus der Umwelt.

Wer von einer atopischen Dermatitis betroffen ist, kann unter seiner Erkrankung leiden. Die Hautveränderungen, das permanente Jucken und Kratzen können den Patienten psychisch schwer belasten. Angst, Stress und psychische Verstimmung können einen Ausbruch der Krankheit fördern. Nicht alle Menschen reagieren mit Verständnis und Mitgefühl auf die Hautveränderungen anderer. Es gibt einige Tipps, die bei atopischer Dermatitis helfen. Eine längere Stillzeit ist für die Kinder häufig von Vorteil. Baden trocknet die Haut stärker aus, daher ist duschen meist schonender.